Am Fuße des großen Heubergs, einem Teil der Südwest-Kuppen-Alb mit den höchsten Erhebungen der Schwäbischen Alb, liegt unterhalb des zweithöchsten Berges, dem 1011 m hohen Oberhohenberg, von Wiesen und Wäldern umgeben die Industrie- und Arbeiterwohngemeinde Schörzingen.

Diese Gemeinde zeichnet sich aus durch die herbe Schönheit seiner einzigartigen und urtümlichen Naturlandschaft und dem harmonisch und überschaubar eingefügten Ort. Sie bildet heute zusammen mit Schömberg eine gemeinsame Stadt. Aus der sanften Talmulde des jungen Starzelbachs hat sich der Ort (714 m NN) mit seinen 1454 Einwohnern (Stand 02. Sept. 2008) nach den nahen Höhen entwickelt. Das zunächst in der Talaue entstandene Altdorf, mit dem Rathaus und der Kirche als Mittelpunkt, wurde über Jahre hinweg nur entlang der Hauptstraße erweitert und bebaut. Die Häuser entsprachen den im ländlichen Gebiet üblichen Gebäuden mit Wohn- und Ökonomieteil, da die Landwirtschaft eine nicht unbedeutende Rolle spielte.

In den Nachkriegsjahren haben sich dem kleinen Ort viele Probleme gestellt. Die aufblühende Industrie ließ die Bevölkerung rasch anwachsen und es galt, die Infrastruktur zu verbessern. Hierbei war der Bau der Eisenbahnlinie von Rottweil über Schörzingen nach Balingen 1928 eine wichtige Voraussetzung.

Die in der Nachkriegszeit insbesondere bei der Firma Hopt entstandenen Arbeitsplätze haben zu einem gewissen finanziellen Wohlstand und zur Verbesserung der Gebäudesubstanz beigetragen. In vielen Häusern wurde die zu einem Großteil im Nebenerwerb betriebene Landwirtschaft aufgegeben und die Räume in Wohn- und Garagenbereiche umgebaut. Sie bestimmen weitestgehend das heutige Ortsbild.

Impressionen


Wappen - Schömberg
GEMEINDE SCHÖRZINGEN

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